Wie kommen Sie als Immobilienmakler an neue Kunden? Am besten durch Empfehlungen, oder? Aber bis es so weit ist, dass die Kundengewinnung sozusagen von alleine läuft, kommen Sie um konstantes Marketing nicht herum.

Sicher nutzen Sie bereits das Internet zur Kundengewinnung. Sie haben eine Webseite, veröffentlichen Ihre Vermarktungsobjekte in Immobilienportalen und schalten vielleicht sogar Werbung bei Google.

Wer braucht schon einen Immobilienmakler?

Das Problem: Kaum jemand benötigt einen Immobilienmakler, jedenfalls glauben das viele Eigentümer, die erstmals eine Immobilie verkaufen. Von den Käufern reden wir erst einmal gar nicht. Zu der Erkenntnis, dass ein Immobilienmakler doch ganz nützlich ist, kommen die meisten Ihrer potenziellen Kunden erst allmählich – und Sie können einiges dafür tun, sie zu überzeugen. Natürlich nicht plump und durchschaubar, eher durch ehrliche, nützliche Informationen. Ja, das macht viel Arbeit. Und mit den Informationen allein ist es nicht getan, Sie müssen ja auch im Internet gefunden werden.

Immobilienmakler und Web2.0 – passt das?

Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, was das sogenannte Web2.0 für Sie tun kann? Wahrscheinlich haben Sie schon von sozialen Netzwerken wie Twitter, Facebook oder YouTube gehört – vielleicht, ohne dem viel Bedeutung zuzumessen.

Doch die Ausbreitung dieser Web2.0-Plattformen scheint gewaltig zu sein. Unglaublich viele Menschen tummeln sich auf diesen Portalen. Allein in Deutschland sind es auf den oben genannten Seiten jeden Monat circa 30 Mio. Besucher – wahrscheinlich auch Ihre potenziellen Kunden und unabhängig davon, welcher Generation Ihre Zielkunden angehören.

Es gibt übrigens schon viele Immobilienmakler, die das Web2.0 nutzen, aber ich vermute, dass viele von ihnen es eher sporadisch tun, nach dem Motto: Das muss heutzutage sein.

Das Web2.0 mit System nutzen

So ähnlich ging es mir bis vor wenigen Wochen auch. Ich wusste zwar, dass im Web2.0 ein ganz enormes Potenzial schlummert, aber ohne eine handfeste Anleitung ist es nicht gerade einfach, es sinnvoll für seine Zwecke zu nutzen.

Ich fand es äußerst mühsam, mir alle nötigen Informationen im Internet zu beschaffen. Fragen wie – Was genau muss ich tun, um die Leute von Twitter und Co. auf meine Seite zu bringen? Wie funktioniert Facebook und wie kann ich es nutzen? Und macht das alles nicht unheimlich viel Arbeit? – musste ich bisher für mich allein lösen.

Nachdem ich mir selber einen Internet-Marketing-Baustein nach dem anderen beigebracht hatte, entdeckte ich kürzlich das Video eines noch sehr jungen Mannes im Internet.

Ich war ein wenig überrascht, als er plötzlich ein von ihm selbst entwickeltes System vorstellte: ein feinabgestimmtes Zusammenspiel zwischen Twitter, Facebook, YouTube und dem eigenen Blog. Seine Schlüsse schienen logisch und ich verstand plötzlich noch besser, wie ich  das Web2.0 für mein Marketing einsetzen konnte. Inzwischen bin ich dabei, meine gesamten Web2.0-Aktivitäten an sein System anzupassen.

Dieses System lässt sich grundsätzlich auf alle Branchen übertragen und auch Sie als Immobilienmakler können das Web2.0 so für Ihr Marketing nutzen.

So funktioniert das Web2.0-System

Ich möchte Ihnen dieses spezielle Web2.0-System hier kurz vorstellen:

1. Das wichtigste Element ist Ihr eigenes WordPress-Blog. Durch gute Artikel zeigen Sie den Lesern, dass Sie ein Experte für bestimmte Immobilien in einer bestimmten Region oder für eine spezielle Kundengruppe sind. Google liebt Blogs und gute Inhalte liefern schnell die ersten Besucher. Durch wertvolle Tipps können Sie sich nach und nach eine „Fangemeinde“ aufbauen. Was meinen Sie, an wen Ihre Leser denken, wenn sie dann wirklich einen Immobilienmakler benötigen? Eben!

Sie können sich das Blog auch wie Ihren eigenen Zeitungsverlag vorstellen. Sie bauen  Vertrauen auf und bringen Leute dazu, sich in Ihren E-Mailverteiler einzutragen – das ist zunächst das Ziel des gesamten Systems.

2. Neben dem Besucherstrom durch Google sind nun die großen Web2.0-Plattformen für die Besucher-Generierung zuständig. Die wichtigste Rolle spielt dabei Twitter. Stellen Sie es sich vor wie Ihren eigenen Radiosender. Sobald Ihre Twitter-Kontakte online sind, sind sie “voll auf Sendung” und lesen über das, was Sie gerade tun. Stellen Sie sich geschickt an (und sparen sich die Banalitäten, über die oft zu Recht gespottet wird), schaffen Sie es, täglich Interessenten auf Ihr Blog zu schicken. Dort ist dann der Platz, um Ihr Wissen zu präsentieren.

3. Es fehlt noch der eigene “Fernsehsender”. Klar, das ist YouTube. Viele Nutzer von Twitter lieben Videos und so können Sie die Zwitschergemeinde auf Ihren YouTube-Kanal leiten und von dort aus wieder auf das Blog.

4. Facebook vereint die Funktionen von Twitter und YouTube. Sie können Ihre Videos von YouTube auch in Facebook veröffentlichen und durch eine Applikation Ihre Twitter-Nachrichten auch automatisch in Facebook erscheinen lassen. So können Sie auch Ihre Facebook-Kontakte auf Ihre Artikel im Blog aufmerksam machen.

Ja, das hört sich zunächst nach viel Arbeit an. Ist es auch. Aber vergessen Sie bitte nicht, welchen Wert ein solcher Blog-Besucher hat. Immerhin ist es kein gekaufter, sondern einer, der freiwillig mehr von Ihnen wissen möchte – und das ist schließlich unbezahlbar!

Wenn Sie mehr zu dem System und genauere Angaben über die Funktionsweisen wissen möchten, schauen Sie sich das Video einfach selbst an: Video zum Web2.0-System.

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