Wenn Sie – wie die meisten Immobilienmakler – Ihre Immobilienfotos selber aufnehmen, kennen Sie vielleicht den Effekt, wenn Türöffnungen aussehen, als wären sie unten schmaler als oben (oder umgekehrt). Oder wenn hohe Gebäude auf Bildern nach hinten zu kippen scheinen.

Das passiert, weil der untere Teil des Gebäudes der Kamera näher ist als der obere und deshalb größer dargestellt ist. Je näher Sie sich am Motiv befinden und je kürzer die Brennweite, desto stärker ist die Verzerrung. Profis nennen die verzerrten Senkrechten auf Immobilienfotos “stürzende Linien”.

Professionelle Architekturfotografen nutzen diesen Effekt manchmal ganz bewusst, um atemberaubende Fotos zu kreieren. Er lässt Gebäude besonders hoch erscheinen.  Aber Sie sind kein Fotokünstler sondern Makler, und wollen einfach nur ansprechende Immobilienfotos machen – da stören die unbeabsichtigten Verzerrungen meistens.

Vermeiden können Sie diesen Effekt zumindest bei Außenaufnahmen, indem Sie sich ein Stück von dem Gebäude entfernen. Bei Innenaufnahmen hilft exaktes Ausrichten der Kamera in der Vertikalen und in der Horizontalen, am besten durch die Verwendung eines Stativs.

Aber einmal ehrlich, in der Praxis fotografieren Makler doch eher ohne Stativ, oder? Kein Problem, dann korrigieren Sie Ihre Immobilienfotos eben anschließend am PC. Weiterlesen »