“Erst mal hoch herangehen, runtergehen kann ich immer noch …” – diesen Spruch hören Sie als Immobilienmakler sicherlich öfter mal von Ihren Hausverkäufer-Kunden.

Nun, normalerweise bin ich ja keine Freundin der Strategie “Preisfindung durch Preisanpassung” beim Immobilienverkauf. Schon gar nicht, wenn dem Eigentümer ein unrealistisch hoher Verkaufserlös vorgegaukelt wird, nur um ehrlich arbeitenden Kollegen den Auftrag wegzuschnappen.

Aber mir ist schon klar, dass sich manch ein Eigentümer nicht von seinen utopischen Preisvorstellungen trennen mag, auch wenn Sie den marktgerechten Preis noch so sauber ermittelt haben.

Sie werden also manchmal nicht umhinkommen, den Verkäufer nach und nach “herunterzukochen”, wenn Sie auf den Auftrag nicht verzichten wollen. Wenn es denn also sein muss, dann bitte mit Offenheit und Stil. Weiterlesen »

Als Immobilienmakler kennen Sie das Dilemma, wenn verkaufswillige Immobilieneigentümer einen viel zu hohen Verkaufspreis im Kopf haben:

Sagen Sie die Wahrheit und schlagen einen realistischen, weil marktgerechten Verkaufspreis vor, riskieren Sie, den Auftrag an einen Wettbewerber verlieren. Denn auch wenn Sie den Verkaufspreis noch so sorgfältig ermittelt haben – viele Hausverkäufer glauben gern Maklern, die ihnen das Blaue vom Himmel versprechen.

Gehen Sie auf die überhöhten Vorstellungen des Verkäufers ein, sind die Verkaufsaussichten gering, Ihre Werbeausgaben refinanzieren sich nicht und Ihre Kompetenz als Makler unterstreichen solche “Karteileichen” auch nicht gerade.

Wenn Sie einen auf diese Weise “verlorenen” Vermarktungsauftrag längere Zeit beobachten, stellen Sie wahrscheinlich fest, dass diese Immobilie nach mehreren Preisnachlässen immer noch im Internet beworben wird – und zwar zu einem Verkaufspreis, der inzwischen sogar unterhalb Ihrer Prognose liegt. Aber dieser “Triumph” hilft Ihnen jetzt auch nicht mehr – den Auftrag hat der andere Makler.

Natürlich lautet auch meine Vorzugslösung, immer mit dem richtigen Verkaufspreis von Beginn an auf den Markt zu gehen. Aber was, wenn sich der Eigentümer nicht mit Ihrem sorgfältig recherchierten Verkaufspreis anfreunden kann? Sollten Sie auf den Auftrag dann verzichten? Ich weiß, das ist schwer … Weiterlesen »

Was meinen die eigentlich mit “hochwertiges Reihenhaus”, überlegte mein Mann heute früh bei seinem obligatorischen Studium der Immobilienanzeigen. Das Foto der Verkaufsanzeige zeigte ein Standard-Reihenhaus, wie es in unserer Gegend tausendfach steht. Auch dem Anzeigentext war nicht zu entnehmen, was an diesem Reihenhaus so hochwertig war. Nun gut, der Preis vielleicht … Weiterlesen »

Mein Mann kennt das schon: Egal wo wir sind – im Inland oder im Ausland – ich komme an keinem Immobilienbüro vorbei, ohne mir die Schaufenster-Exposees anzusehen. Und wie ich dabei immer wieder feststellen muss: Vielen Maklern fällt es offenbar schwer, ihre Schaufenster-Exposees informativ, gut lesbar und gleichzeitig attraktiv zu gestalten. Dabei sind die Schaufenster-Exposees sozusagen die Visitenkarte für jedes Immobilienbüro und können Passanten enorm fesseln – oder milde lächeln lassen. Weiterlesen »

Als Immobilienmakler haben Sie jetzt – zwischen den Jahren – wahrscheinlich gerade eine ruhige Zeit. Die meisten Menschen genießen ihre freien Tage und das Zusammensein mit ihrer Familie – und an einen Umzug denkt zwischen den Feiertagen kaum jemand. Die meisten Menschen werden jetzt auch keine Verkaufsaufträge vergeben oder Besichtigungen durchführen wollen. Deshalb … es ist eine ruhige Zeit, und für viele Immobilienmakler bleibt es in den ersten Januarwochen auch so.

Maklern in den USA geht es nicht anders. Auf dem Blog meiner Kollegin Marte Cliff habe ich eine Empfehlung für Immobilienmakler gefunden, die Sie hier in Deutschland ebenso gut umsetzen können.

Nutzen Sie also diese Saure-Gurken-Zeit um etwas zu tun, was sonst kaum jemand macht: Entwickeln Sie eine Marketing-Broschüre, mit der Sie Ihren Kunden etwas wirklich Wertvolles bieten. Die Idee, die ich Ihnen mit Martes Erlaubnis weitergebe: Weiterlesen »