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Teure Immobilienanzeigen in der Zeitung – lohnt sich das überhaupt noch?

Immobilienanzeigen in der ZeitungWie sinnvoll sind für Immobilienmakler Immobilienanzeigen in der Zeitung, seitdem immer mehr Immobilien-Interessenten das Internet für ihre Immobiliensuche nutzen?

Ich habe mal gelesen, dass sich auf manche Immobilienanzeigen im Internet bis zu 10-mal so viele Interessenten melden wie auf Zeitungsanzeigen.

Wenn man dann noch die wesentlich höheren Kosten der Zeitungsanzeige in Betracht zieht, fragen sich viele Immobilienmakler zu Recht, ob sie überhaupt noch Immobilienanzeigen in Zeitungen schalten sollten.

Ich persönlich halte Immobilienanzeigen in der Zeitung trotz der höheren Kosten für eine sinnvolle Ergänzung der Internet-Werbung, und zwar aus mehreren Gründen:

Immobilienanzeigen werden immer noch gelesen

Noch immer gibt es 19 Millionen Deutsche, die keinen Internetzugang haben. Aber auch Menschen, die das Internet sonst rege nutzen, lesen aus verschiedenen Gründen Immobilienanzeigen in Zeitungen.

© Udo Kruse - Fotolia.com

© Udo Kruse - Fotolia.com

Da wäre zum Beispiel der Gemütlichkeitsfaktor. Für viele Menschen gehört die Samstags- oder Sonntagsausgabe der Zeitung mit ihren zahlreichen Immobilienanzeigen einfach zu einem entspannten Wochenendfrühstück.

Oder beobachten Sie einmal Menschen in Cafes, die Zeitungsanzeigen lesen. Sie kritzeln in der Zeitung herum und kreisen Anzeigen ein, die sie interessieren.

Im Internet können Interessenten ein Kontaktformular ausfüllen oder den Verkäufer anrufen. Das ist praktisch, aber nicht jeder mag das. Read the rest of this entry →

04

01 2011

Als Immobilienmakler “gefahrlos” ein Spezialgebiet aufbauen – geht das?

© Birger Wehrenbrecht - Fotolia.com

© Birger Wehrenbrecht - Fotolia.com

Sicher kennen Sie die Empfehlung, dass sich Immobilienmakler auf ein Spezialgebiet konzentrieren sollten, um es bei der Kundengewinnung leichter zu haben.

Ich weiß, das ist oft leichter gesagt, als getan. Schließlich hört sich “Spezialgebiet” immer nach “Einschränkung” an. Und welcher Immobilienmakler möchte sich schon mögliche Aufträge entgehen lassen?

Die Angst vieler Immobilienmakler, Auftragschancen zu verpassen, ist zwar verständlich, ich halte sie aber für einen Denkfehler. Und zwar aus zwei Gründen: Read the rest of this entry →

28

12 2010

In 7 Schritten zu Ihrer persönlichen Social-Media-Strategie

Wie sinnvoll ist es für Immobilienmakler, in sozialen Netzwerken aktiv zu sein? Ich bin der Meinung, es kommt dabei ganz auf die richtige Social-Media-Strategie an.

Viele große und kleine Unternehmen haben inzwischen ihre ganz eigene Social-Media-Strategie entwickelt und das ist grundsätzlich auch für Immobilienmakler möglich. Die folgende Präsentation der PR-Agentur TalkAbout  gibt einen kurzen Überblick über mögliche Social-Media-Strategien, nennt mehr oder weniger erfolgreiche Beispiele und definiert sieben Schritte (mit Zeitplan), die Sie zu Ihrer ganz persönlichen Social-Media-Strategie führen:

Ihre Social-Media-Strategie praktisch umgesetzt

Nun, das ist die Theorie. Der so wichtige rote Faden für die Entwicklung Ihrer Social-Media-Strategie.

Wie können Sie nun in der Praxis vorgehen? Wie eröffnen Sie einen Twitter-Account (das ist ja noch einfach), wie nutzen Sie Facebook sinnvoll (wesentlich anspruchsvoller) und – ganz wichtig – wie gelingt es Ihnen, Ihre Social-Media-Strategie dann auch mit akzeptablen Zeitaufwand weiterzuführen?

Und vor allem: Welche weiteren Möglichkeiten gibt es, Ihr auf diese Weise aufgebautes System später einmal zu monetarisieren?

Sie können sich die nötigen Informationen kostenlos im Internet zusammensuchen. Inzwischen ist jede erdenkliche Information an irgendeiner Stelle im Netz verfügbar. Wenn Sie sich die Zeit dafür nicht nehmen möchten und Ihre Social-Media-Strategie lieber strukturiert und Schritt für Schritt in die Praxis umsetzen möchten, empfehle ich Ihnen, sich den Videokurs von Mario Schneider einmal etwas genauer anzusehen. Sie erhalten von ihm nicht nur fundierte und praxisbezogene Anleitungs-Videos, sondern auch die Hilfe einer sehr aktiven Community, wenn doch einmal etwas nicht so funktionieren sollte, wie geplant. Ersparen Sie sich zeitaufwändige Experimente, nehmen Sie sich kurz Zeit und schauen Sie sich einfach mal an, was Mario Schneider Ihnen zu bieten hat:

>>> Jetzt mit System zu Ihrer persönlichen Social-Media-Strategie <<<

18

11 2010

Lustiges Makler-Video offenbart traurige Realität

Wenn Sie ein wenig Englisch verstehen, werden Sie über dieses Makler-Video um einen Dialog zwischen einer Maklerin und einem potenziellen Kunden wahrscheinlich herzlich lachen können:

Mit Sicherheit fällt Ihnen sofort mindestens ein Makler-Unternehmen in Ihrem Umfeld ein, das ebenso die Zeit verschlafen hat wie die Maklerin in diesem Makler-Video. Dass sich auch hier in Deutschland viele Makler in Sachen Kommunikation und Marketing-Kompetenz nicht gerade Mühe geben, erfahre ich immer wieder durch die Schilderungen privater Immobilienkunden.

Das Makler-Video zeigt einen Dialog zwischen einer Maklerin und einem Interessenten, der sein Haus verkaufen möchte. Der Eigentümer fragt nach den Verkaufsaussichten bei der momentanen Marktsituation und möchte wissen, was die Maklerin unternehmen wird, um das Haus zu verkaufen.

Die Maklerin geht auf die Fragen des potenziellen Kunden überhaupt nicht ein sondern spult stereotyp ihre Phrasen herunter wie „Wir sind die Nr. 1 am Markt“ oder „Jetzt ist die beste Zeit zum KAUFEN“ etc. Jede der detaillierten Fragen zu ihrem Marketingplan und vor allem zur Vermarktung per Internet fegt sie einfach mit „Kümmert mich nicht“ weg …
Glücklicherweise war der Maklerin ja bekannt, dass nach einer Umfrage des amerikanischen Maklerverbandes NAR mehr als 60% der Verkäufer den ersten Makler beauftragen, den sie kennengelernt haben. Na dann …

Was sagt uns das? Auch in den USA scheinen viele Makler ihren Kunden einfach nicht mehr gewachsen zu sein und wissen es noch nicht einmal. In der dortigen Maklerszene hat das lustige Makler-Video offenbar einen Nerv getroffen …

08

10 2010

Warum sich der Kontakt zu ehemaligen Kunden auch für Immobilienmakler lohnt

“Warum, bitte schön, sollte ich mit ehemaligen Kunden in Kontakt bleiben? Die haben ja schon eine Immobilie gekauft und werden meinen Service nicht mehr brauchen …” – das war die Reaktion einer Maklerin auf meinen Vorschlag, sich immer mal wieder bei ehemaligen Kunden zu melden.

Sie ließ sich zwar dazu überreden, jedem ihrer Kunden aus den Jahren 2008 und 2009 einen netten Brief zu schreiben, aber weiter zurück in die Vergangenheit wollte sie nicht gehen.

Erstaunlich fand ich dann aber, dass sich allein im ersten Halbjahr 2010 gleich drei ehemalige Kunden bei ihr meldeten, die ihre vor Jahren gekaufte Immobilie nun mit ihrer Hilfe wieder verkaufen wollten. Keiner dieser drei Kunden hatte ihren Brief erhalten, denn sie hatten bereits einige Jahre vor 2008 gekauft …

“Na also, funktioniert doch auch ohne Kontaktpflege …”, denken Sie jetzt vielleicht. Ja, hier war es mal so. Diese Käufer haben ihre ehemalige Maklerin wiedergefunden, obwohl sie inzwischen unter einer anderen Büro-Adresse erreichbar ist. Sie konnten sich an ihren Namen erinnern und fanden ihre Internet-Präsenz deshalb auf Anhieb. Aber verlassen würde ich mich darauf nicht. Read the rest of this entry →

30

09 2010