Eine Erfahrung während meines Kreta-Urlaubs hat mich gerade wieder an eine interessante Marketing-Idee erinnert, mit der Sie als Makler das Interesse potenzieller Kunden wecken können.

Wir waren mit einem Reisebus unterwegs und unsere Reiseleiterin erzählte uns während der gesamten Fahrt Wissenswertes über die Insel – Geschichte, Sitten, Sehenswürdigkeiten …

Später fragte ich meinen Mann nach seinen Eindrücken, und er meinte, dass er zwei Schilderungen der Reiseleiterin besonders spannend fand: Erstens, als sie ganz unverblümt über ihre politische Einstellung sprach und zweitens, als sie über ihre eigene Hochzeit berichtete: Wie viele Gäste eingeladen waren (mehr als 2.000!), was es zu essen gab, wie teuer alles war, wie viele Tage die Vorbereitungen dauerten …

Erstaunlich: Viele Informationen waren an diesem Tag einfach nur an mir vorbei gerauscht, aber an genau diese Details konnte auch ich mich besonders gut erinnern.

Inzwischen sind viele meiner Urlaubseindrücke verblasst. Aber die Hochzeit der Reiseleiterin und das, was sie über ihre Regierung denkt, werde ich wohl nicht so schnell vergessen.

Mir ist bei dieser Gelegenheit wieder einmal bewusst geworden, was für ein phantastisches Marketing-Instrument solche persönlichen Geschichten sind. Weiterlesen »

“Erst mal hoch herangehen, runtergehen kann ich immer noch …” – diesen Spruch hören Sie als Immobilienmakler sicherlich öfter mal von Ihren Hausverkäufer-Kunden.

Nun, normalerweise bin ich ja keine Freundin der Strategie “Preisfindung durch Preisanpassung” beim Immobilienverkauf. Schon gar nicht, wenn dem Eigentümer ein unrealistisch hoher Verkaufserlös vorgegaukelt wird, nur um ehrlich arbeitenden Kollegen den Auftrag wegzuschnappen.

Aber mir ist schon klar, dass sich manch ein Eigentümer nicht von seinen utopischen Preisvorstellungen trennen mag, auch wenn Sie den marktgerechten Preis noch so sauber ermittelt haben.

Sie werden also manchmal nicht umhinkommen, den Verkäufer nach und nach “herunterzukochen”, wenn Sie auf den Auftrag nicht verzichten wollen. Wenn es denn also sein muss, dann bitte mit Offenheit und Stil. Weiterlesen »

Als Immobilienmakler kennen Sie das Dilemma, wenn verkaufswillige Immobilieneigentümer einen viel zu hohen Verkaufspreis im Kopf haben:

Sagen Sie die Wahrheit und schlagen einen realistischen, weil marktgerechten Verkaufspreis vor, riskieren Sie, den Auftrag an einen Wettbewerber verlieren. Denn auch wenn Sie den Verkaufspreis noch so sorgfältig ermittelt haben – viele Hausverkäufer glauben gern Maklern, die ihnen das Blaue vom Himmel versprechen.

Gehen Sie auf die überhöhten Vorstellungen des Verkäufers ein, sind die Verkaufsaussichten gering, Ihre Werbeausgaben refinanzieren sich nicht und Ihre Kompetenz als Makler unterstreichen solche “Karteileichen” auch nicht gerade.

Wenn Sie einen auf diese Weise “verlorenen” Vermarktungsauftrag längere Zeit beobachten, stellen Sie wahrscheinlich fest, dass diese Immobilie nach mehreren Preisnachlässen immer noch im Internet beworben wird – und zwar zu einem Verkaufspreis, der inzwischen sogar unterhalb Ihrer Prognose liegt. Aber dieser “Triumph” hilft Ihnen jetzt auch nicht mehr – den Auftrag hat der andere Makler.

Natürlich lautet auch meine Vorzugslösung, immer mit dem richtigen Verkaufspreis von Beginn an auf den Markt zu gehen. Aber was, wenn sich der Eigentümer nicht mit Ihrem sorgfältig recherchierten Verkaufspreis anfreunden kann? Sollten Sie auf den Auftrag dann verzichten? Ich weiß, das ist schwer … Weiterlesen »

Wie kommen Sie als Immobilienmakler an neue Kunden? Am besten durch Empfehlungen, oder? Aber bis es so weit ist, dass die Kundengewinnung sozusagen von alleine läuft, kommen Sie um konstantes Marketing nicht herum.

Sicher nutzen Sie bereits das Internet zur Kundengewinnung. Sie haben eine Webseite, veröffentlichen Ihre Vermarktungsobjekte in Immobilienportalen und schalten vielleicht sogar Werbung bei Google.

Wer braucht schon einen Immobilienmakler?

Das Problem: Kaum jemand benötigt einen Immobilienmakler, jedenfalls glauben das viele Eigentümer, die erstmals eine Immobilie verkaufen. Von den Käufern reden wir erst einmal gar nicht. Zu der Erkenntnis, dass ein Immobilienmakler doch ganz nützlich ist, kommen die meisten Ihrer potenziellen Kunden erst allmählich – und Sie können einiges dafür tun, sie zu überzeugen. Natürlich nicht plump und durchschaubar, eher durch ehrliche, nützliche Informationen. Ja, das macht viel Arbeit. Und mit den Informationen allein ist es nicht getan, Sie müssen ja auch im Internet gefunden werden. Weiterlesen »

Vorweg: Ich finde Twitter klasse. Auch wenn ich selber bisher eher Leser als Schreiber bin – über Twitter habe ich schon viele wertvolle und interessante Dinge erfahren. Und ich bin sicher, dass ich das Potenzial von Twitter noch nicht annähernd ausnutze.

Nun weiß ich zwar, dass man beim Twitterlisten-Aufbau ganz gezielt vorgehen kann. In den ersten Tagen habe ich noch selber nach interessanten Leuten gesucht, die ich ohnehin schon kenne. Inzwischen bin ich eher passiv. Ich schau mir an wer mir folgt, und wenn seine Tweets mich thematisch interessieren, folge ich zurück. Wenn es nur banales Geplänkel gibt, folge ich nicht. Meine Liste ist also größtenteils fachbezogen.

Meine Tweets checke ich täglich. Nicht, dass ich sie alle lesen würde, aber ich überfliege sie wenigstens um herauszufinden, ob mich etwas interessiert. Und je länger meine tägliche Tweet-Liste wird, um so mehr wird mir bewusst:

Es gibt einige Twitterer, auf deren Tweets ich mich jeden Tag richtig freue. Bei anderen ist es eher so, dass ich daran denke, mich von ihnen zu trennen. Gestern habe ich endlich den Anfang gemacht. Weiterlesen »